Leben retten ist kein Verbrechen

Pictures from onboard the humanitarian rescue boat SeaWatch3, which was left stranded for 19 days in the central Mediterranean by European governments in December 2018, after saving 49 refugees and migrants, including children and a baby.

„Wenn es ein Verbrechen ist, Menschenleben zu retten, dann bin ich gerne schuldig. Schuldig, solidarisch zu sein,“ Kapitän Dariush, einer der Iuventa10, Träger_innen des Amnesty Menschenrechtspreises 2020.

Für Ärzt_innen und Krankenpfleger_innen ist es völlig selbstverständlich, sich in ihrer täglichen Arbeit für Menschenleben einzusetzen. Aber Lebensretter_innen an den Grenzen Europas werden verfolgt, verunglimpft oder in ihrer Arbeit behindert. Die Schiffscrew der Iuventa hat im Mittelmehr mehr als 14.000 Menschen aus Seenot gerettet. Jetzt drohen zehn ihrer Mitglieder bis zu 20 Jahre Haft und hohe Geldstrafen.

Menschen dürfen nicht bestraft werden, weil sie geflüchteten Menschen in Not geholfen haben. Jedes Leben muss gerettet werden, egal wo.

Wenn Sie auch dieser Meinung sind, können Sie hier an einer Online-Pedition an Bundeskanzlerin Dr. Angelika Merkel teilnehmen:

https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/leben-retten-ist-kein-verbrechen-0

Weitere Informationen zu unserer Kampagne RETTEN VERBOTEN

 

20. August 2020